No Sugar Challenge Teil 1

Nicht zum ersten Mal beschäftige ich mich mit dem Thema Zucker. Obwohl es nichts neues ist, dass Zucker uns nichts Gutes tut, ist es in beinahe jedem Lebensmittel enthalten. Ich möchte in diesem Beitrag über meine bisherigen Erfahrungen berichten und dich an meinen Gedanken teilhaben lassen. Ich hoffe ich kann dich dadurch zum Nachdenken anregen.

Als Kind macht sich keiner Gedanken über sein Gewicht, seine Ernährung und erst recht nicht darüber wie viel Zucker man zu sich nimmt. Kinder lieben Süßigkeiten also den Zucker, denn ohne ihn würden alle Süßwaren nur halb so gut schmecken (wenn überhaupt). Hierzu mal ein Gedankenexperiment, wie viele Kinde unter 12 mögen dunkle (Bitter-) Schokolade ohne Zucker? Oder, wie gut würden dir die beliebten Fruchtgummi in Bärchen Form schmecken, wenn diese ungesüßt wären, bedeutet – Gelatine, Säuerungsmittel, Aromastoffe und Bienenwachs? Ich bin mir sicher die Antwort zu kennen, denn das schmeckt doch wirklich keinem und hier ist der Punkt. Zucker wird in allen möglichen Lebensmitteln verwendet, damit es dem Konsumenten besser schmeckt. Problem bei der ganzen Sache, wir können nicht mehr ohne. Auch Aromastoffe, Konservierungsstoffe, künstliche Farbstoffe usw. beeinflussen unsere Geschmacksknospen drastisch und schnell erscheinen uns naturbelassene und gesunde Lebensmittel als fad und langweilig. Aber keine Angst, genau so wie wir unseren Körper abhängig von dem süßen Gift gemacht haben, können wir ihn auch wieder umpolen und unsere Geschmacksknospen wieder für die wirklich leckeren und nährstoffreichen Lebensmittel aktivieren. Wie, erfährst du im Laufe des Beitrags.

Obwohl es ein bekannter Fakt ist, das Zucker nicht gut ist für unseren Körper, konsumiert ihn nahezu jeder Mensch täglich. Als ich angefangen habe Sport zu machen, habe ich auch begonnen mich mehr mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen. Zucker, habe ich dennoch ungehindert zu mir genommen, nicht einmal bewusst. Die Schokoriegel oder die Cornflakes am Morgen habe ich natürlich reduziert und die waren auch nicht wirklich das Schlimme, viel Schlimmer waren all die Lebensmittel wo man nicht erwartet, das sie Zucker enthalten. Gemüse Konserven, Bacon, Brotaufstriche, Joghurt und so unglaublich viele andere Lebensmittel. Klar, es macht alles „besser schmeckend“ und länger haltbar aber ist es tatsächlich notwendig? Schließlich findet man (wenn man nur gut genug sucht) auch Lebensmittel aller Art ohne Zucker. Wie? Die Zutatenlisten lesen und zwar IMMER. Einen ganz tollen Blogpost dazu hat die liebe Julia von Julie Feels Good vor einigen Jahren veröffentlicht. Dieser war für mich ausschlaggebender Punkt bewusster durch den Einkaufsladen zu laufen.

Hier hat es also angefangen, vor circa 5 Jahren, habe ich mir das erste Mal Gedanken darüber gemacht. Ich habe meine Ernährung auch definitiv umgestellt und mich vollwertiger ernährt, aber den Zucker ganz raus gestrichen habe ich nicht. Ich habe mich immer mal wieder gechallenged und versucht für einen begrenzten Zeitraum (max. 1 Woche) auf Zucker zu verzichten. Meist erfolgreich. Alternativen zum herkömmlichen Haushaltszucker waren hierbei meine Freunde. Die als gesünder erachteten Zuckeralternativen wie Kokosblütenzucker, Agavendicksaft, Stevia und Mapel Syrup. Hin und wieder hatte ich dann auch Phasen in denen ich nur auf naturbelassenen Fruchtzucker zurückgegriffen habe.

Im November 2017 hat Patricia Kraft, eine Influencerin aus Dresden, eine #nosugarbabes Challenge gestartet und ich habe ohne zu zögern mit Patricia und Lorena auf Zucker verzichtet, zu mindest für 1-2 Wochen. Aber danach, habe ich es irgendwie schleifen lassen. Gesunde Ernährung war mir trotzdem noch wichtig, aber der Zucker kam dann für gut ein Jahr auf jeden Fall auch nicht zu kurz.

Mein letzte Versuch war im Januar, als ich mit meiner Gastfamilie zusammen das Whole30 Konzept durchgezogen habe. Was wirklich gut lief und ich an jeden weiterempfehlen würde. Unter anderen Umständen hätte ich dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch länger durchgezogen und mehr in meinen Alltag eingebaut. Jedoch kam es anders und der ungehemmte Zuckerkonsum kam schnell zurück.

Bis ich auf das Hörbuch Für immer zuckerfrei: Schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift* von Anastasia Zampounidis
gestoßen bin. Dieses Buch hat meine Sicht auf das ganze Thema noch einmal komplett verändert. Worüber Anastasia spricht, meine Gedankengänge und ob ich aktuell Zucker konsumiere oder nicht möchte ich in einem zweiten Teil erläutern. Eins sei aber schon mal gesagt: wenn du ein Befürworter der gesunden Ernährung bist solltest du auch beim Teil Zwei vorbei schauen.

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